StepStone Kosten 2026: Was eine Stellenanzeige kostet und wann sie sich lohnt
StepStone ist für viele Betriebe die erste Adresse, wenn die Stelle seriös aussehen soll. Beim Blick auf die Preisliste kommt dann die Ernüchterung: Eine einzelne Anzeige kostet so viel wie eine Monatsrate für einen Transporter.
KI-BildInhalt dieses Artikels
- 1.Ist StepStone für Arbeitgeber kostenlos?
- 2.Was kostet eine Stellenanzeige bei StepStone?
- 3.Was kostet das StepStone All-Jobs-Abo?
- 4.StepStone oder Indeed: Was ist günstiger?
- 5.Lohnt sich StepStone für Handwerksbetriebe?
- 6.So holst du mehr aus einer StepStone-Anzeige
- 7.Welche Alternativen zu StepStone gibt es?
- 8.Fazit
- 9.Quellen
Kurz gesagt
Eine Stellenanzeige bei StepStone kostet 2026 laut StepStone-Preisliste 1.449 Euro für 30 Tage (Pro), 1.749 Euro (Pro Plus) oder 2.499 Euro für 60 Tage (Pro Ultimate); Ausbildungs- und Praktikumsstellen gibt es als Pro Campus für 219 Euro. Neukunden zahlen im All-Jobs-Starter-Abo 249 Euro pro Monat für eine Stelle bei 12 Monaten Laufzeit. Eine kostenlose Veröffentlichung gibt es bei StepStone nicht. Für Handwerksbetriebe entscheidet aber weniger der Preis als die Frage, ob die überwiegend passiven Fachkräfte die Anzeige überhaupt sehen.
Ist StepStone für Arbeitgeber kostenlos?
Nein. Mit dem Tool StepStone Recruit kannst du eine Anzeige kostenlos erstellen und als Link teilen. Sobald sie auf stepstone.de und den Partnerseiten erscheinen soll, wird sie kostenpflichtig. Ein Gratiskontingent wie bei Indeed gibt es nicht. Wer wirklich kostenlos ausschreiben will, findet die Wege im Ratgeber Stellenanzeige kostenlos schalten.
Was kostet eine Stellenanzeige bei StepStone?
Zwischen 219 und 2.499 Euro pro Anzeige, je nach Paket. Die Pakete unterscheiden sich in Laufzeit und darin, wie oft die Anzeige wieder nach oben geschoben wird. Für eine normale Fachkraft-Stelle ist Pro mit 1.449 Euro der Einstieg.
1.449 €
StepStone Pro: Listenpreis einer Einzelanzeige für 30 Tage
Quelle: StepStone, Preisseite Einzelanzeigen (Oktober 2026)
| Paket | Preis | Laufzeit | Hochschieben | Für wen |
|---|---|---|---|---|
| Pro Campus | 219 € | 30 Tage | 1x nach 15 Tagen | nur Azubis, Praktikanten, Studierende, Volontäre |
| Pro | 1.449 € | 30 Tage | 1x nach 15 Tagen | Standard für eine Stelle |
| Pro Plus | 1.749 € | 30 Tage | 2x | laut StepStone ca. 15 % mehr Bewerbungen als Pro |
| Pro Ultimate | 2.499 € | 60 Tage | 2x (nach 15 und 30 Tagen) | laut StepStone ca. 50 % mehr Bewerbungen als Pro |
| All Jobs Starter (Neukunden) | 249 €/Monat (1 Stelle), 349 €/Monat (2 Stellen) | online bis zur Besetzung | nicht angegeben | 12 Monate Vertrag, jährliche Abrechnung |
| All Jobs | auf Anfrage | frei | nicht angegeben | alle offenen Stellen eines Betriebs |
Netto oder brutto?
Die aktuelle StepStone-Produktseite sagt es nicht. Eine ältere StepStone-Seite nennt den Pro-Preis ausdrücklich zuzüglich Mehrwertsteuer, rechne also vorsichtshalber mit 19 Prozent obendrauf. Die Angaben zu mehr Bewerbungen bei Pro Plus und Pro Ultimate sind Werte von StepStone selbst, keine unabhängige Messung.
Hochschieben heißt: Die Anzeige wird erneuert und rückt wieder an den Anfang der Suchergebnisse. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen den Paketen, denn nach zwei Wochen ist eine Anzeige in einer großen Jobbörse unter den neuen Stellen weit nach unten gerutscht. Einzelpreise für Zusatzoptionen wie Hervorhebung oder Branding veröffentlicht StepStone nicht. Einen Tausch der Stelle während der Laufzeit gibt es bei den Pro-Anzeigen nicht.
Was kostet das StepStone All-Jobs-Abo?
Im Einstiegsangebot All Jobs Starter 249 Euro pro Monat für eine Stelle und 349 Euro für zwei, bei 12 Monaten Laufzeit und jährlicher Abrechnung. Das Angebot gilt nur für Neukunden, also Betriebe, die in den letzten 12 Monaten keine Anzeige auf stepstone.de hatten. Die Anzeige bleibt laut StepStone online, bis die Stelle besetzt ist. Das große All-Jobs-Paket für alle offenen Stellen gibt es nur auf Anfrage.
Ob sich das Abo rechnet, hängt allein davon ab, wie lange du suchst. Ein Jahr Starter für eine Stelle kostet 2.988 Euro. Das entspricht etwas mehr als zwei Pro-Anzeigen à 30 Tage:
| Suchdauer für 1 Stelle | Einzelanzeigen Pro | All Jobs Starter (12 Monate) |
|---|---|---|
| 1 Monat | 1.449 € | 2.988 € |
| 2 Monate | 2.898 € | 2.988 € |
| 3 Monate | 4.347 € | 2.988 € |
| 6 Monate | 8.694 € | 2.988 € |
Eigene Rechnung auf Basis der StepStone-Listenpreise, ohne Mehrwertsteuer und Rabatte. Wer eine Stelle nach einem Monat besetzt, fährt mit der Einzelanzeige besser. Wer länger sucht, und das ist im Handwerk die Regel, ist mit dem Abo günstiger, bindet sich aber für ein Jahr. In Engpassberufen bleiben Stellen oft deutlich länger offen:
~250 Tage
Ø Vakanzzeit in Engpass-Handwerksberufen (z.B. SHK, Bauelektrik)
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse
StepStone oder Indeed: Was ist günstiger?
Beim Einstieg Indeed, weil dort bis zu 3 Anzeigen pro Monat kostenlos sind und das Budget frei wählbar ist. StepStone dagegen hat feste Preise, du weißt also vorher genau, was die Anzeige kostet. Was am Ende günstiger ist, entscheidet der Preis pro Einstellung, nicht der Preis pro Anzeige. Die Indeed-Seite im Detail steht in Indeed Kosten 2026.
| StepStone | Indeed | |
|---|---|---|
| Kostenlos | nein, nur das Erstellen | bis zu 3 Anzeigen pro Monat, je 30 Tage |
| Preismodell | Festpreis pro Anzeige oder Jahresabo | Budget nach Wahl, Abrechnung pro Klick oder begonnener Bewerbung |
| Einstieg | 219 € (nur Azubis), sonst 1.449 € oder 249 €/Monat | 0 €, danach Budget ab Mindestbetrag je Stelle |
| Vertragsbindung | Abo 12 Monate, Einzelanzeige keine | keine |
| Planbarkeit | hoch, Preis steht vorher fest | gering, Kosten hängen an Klicks und Bewerbungen |
Quellen: Preisseiten von StepStone und Indeed, abgerufen am 26.10.2026. Preise ändern sich regelmäßig, vor der Buchung auf der jeweiligen Seite prüfen.
Lohnt sich StepStone für Handwerksbetriebe?
Für Büro, Verwaltung, Technik und Bauleitung oft ja, für Gesellen und Monteure eher selten. Wie viele StepStone-Nutzer gewerbliche Fachkräfte sind, veröffentlicht StepStone nicht. Ein Hinweis ist die Produktgeschichte: Eigene günstigere Pakete für Handwerksbetriebe und ein Rabatt über den Zentralverband des Deutschen Handwerks liefen Ende 2023 aus und werden heute nicht mehr angeboten.
Der Hauptgrund ist aber nicht StepStone, sondern die Art, wie Handwerker den Job wechseln. Eine Jobbörse erreicht nur die Menschen, die gerade aktiv suchen. Gute Gesellen sind fast alle fest angestellt und öffnen kein Jobportal, sie wechseln, wenn ihnen das passende Angebot im Alltag begegnet. Das bestätigen auch die Zahlen zu den Suchwegen der Betriebe:
57 % / 21 %
Internet-Jobbörsen: bei 57 % der Einstellungen genutzt, bei 21 % entscheidend
Quelle: IAB-Stellenerhebung 2025 (IAB-Forum, Juni 2026)
2 von 3
Beschäftigte, die offen für einen Wechsel sind, aber nicht aktiv suchen
Quelle: Studienlage Wechselbereitschaft (u.a. Gallup Engagement Index, XING/forsa)
Heißt praktisch: Für die Bürokraft, den Projektleiter oder die Ausbildungsstelle (dann als Pro Campus) kann StepStone die richtige Wahl sein. Für den Elektriker oder den Anlagenmechaniker SHK zahlst du 1.449 Euro dafür, dass die wenigen aktiv Suchenden deine Anzeige sehen. Warum Anzeigen im Handwerk so oft leer laufen, erklärt Keine Bewerber auf die Stellenanzeige?.
So holst du mehr aus einer StepStone-Anzeige
- Jobtitel so, wie gesucht wird: "Elektriker (m/w/d)" statt "Technischer Mitarbeiter Gebäudesysteme".
- Lohn oder Lohnspanne nennen. Anzeigen ohne Gehaltsangabe verlieren gegen die mit.
- Bewerbung am Handy in 2 Minuten, ohne Anschreiben. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Bewerbungen.
- Nach 14 Tagen prüfen. Kommt bis zum ersten Hochschieben nichts Brauchbares, ändert das zweite selten etwas.
- Binnen 24 Stunden antworten. Wer eine Woche wartet, hat 1.449 Euro bezahlt und den Kandidaten trotzdem verloren.
Welche Alternativen zu StepStone gibt es?
Kostenlos sind die Jobbörse der Arbeitsagentur, bis zu 3 Anzeigen bei Indeed und Google for Jobs über die eigene Karriereseite, alle Wege stehen in Stellenanzeige kostenlos schalten. Für Fachkräfte, die nicht suchen, wirken zwei andere Wege besser als jede Jobbörse: Empfehlungen aus dem eigenen Team (Mitarbeiter werben Mitarbeiter) und Social Recruiting, bei dem die Stelle dort auftaucht, wo die Leute abends am Handy sind.
2.000 bis 4.000 €
Marktübliche Gesamtkosten pro Einstellung im Social Recruiting
Quelle: heylead-Marktanalyse Social-Recruiting-Anbieter
Was Social Recruiting im Detail kostet, rechnet Was kostet Social Recruiting? vor. Alle Wege, Mitarbeiter zu finden, mit Kosten pro Einstellung nebeneinander zeigt Mitarbeiter finden: 7 Wege im Vergleich. Wie heylead das als System aufsetzt, steht in der Perfect Match Methode®, echte Kampagnenzahlen in den Case Studies.
Fazit
StepStone kostet ab 1.449 Euro pro Anzeige und 30 Tage, im Starter-Abo 249 Euro pro Monat. Kostenlos ist es nicht, dafür planbar. Für Büro-, Technik- und Ausbildungsstellen ist es ein solides Werkzeug, und wer länger als zwei Monate sucht, nimmt besser das Abo als Einzelanzeigen. Für Gesellen und Monteure ist StepStone selten der Kanal, der die Stelle besetzt, dort gewinnen Empfehlungen und die direkte Ansprache der Fachkräfte, die gar nicht suchen.
Quellen
- StepStone, Preise für Einzelanzeigen: stepstone.de
- StepStone, Stellenanzeige aufgeben und All-Jobs-Starter: stepstone.de
- StepStone, kostenlose Stellenanzeige erstellen: stepstone.de
- StepStone, Reichweite und Mitarbeiter finden: stepstone.de
- Indeed, Preise für Arbeitgeber: de.indeed.com
- ZDH-Verbandsangebot StepStone für Handwerksbetriebe (bis 31.12.2023): hwk.de
- IAB-Forum, Online-Medien sind bei der Personalsuche auf dem Vormarsch (IAB-Stellenerhebung 2025): iab-forum.de
Häufige Fragen
Ist StepStone für Arbeitgeber kostenlos?
Nein. Kostenlos ist nur das Erstellen einer Anzeige mit StepStone Recruit und das Teilen als Link. Die Veröffentlichung auf stepstone.de kostet immer, ab 219 Euro für Ausbildungsstellen und ab 1.449 Euro für eine normale Stelle.
Was kostet eine Stellenanzeige bei StepStone?
Laut StepStone-Preisliste 1.449 Euro für 30 Tage im Paket Pro, 1.749 Euro für Pro Plus und 2.499 Euro für 60 Tage im Paket Pro Ultimate. Ausbildungs- und Praktikumsstellen kosten als Pro Campus 219 Euro. Ob netto oder brutto, weist die aktuelle Seite nicht aus, eine ältere StepStone-Seite nennt die Preise zuzüglich Mehrwertsteuer.
Wie lange läuft eine Anzeige bei StepStone?
Die Pakete Pro, Pro Plus und Pro Campus laufen 30 Tage, Pro Ultimate 60 Tage. Im All-Jobs-Abo bleibt die Anzeige laut StepStone online, bis die Stelle besetzt ist.
Lohnt sich das StepStone-Abo für kleine Betriebe?
Wenn du eine Stelle länger als etwa 2 Monate ausschreibst, ja. Ein Jahr All Jobs Starter für eine Stelle kostet 2.988 Euro, drei Pro-Einzelanzeigen kosten schon 4.347 Euro. Das Starter-Angebot gilt nur für Neukunden und bindet dich 12 Monate.
Was ist günstiger, StepStone oder Indeed?
Beim Einstieg Indeed, weil dort bis zu 3 Anzeigen pro Monat kostenlos sind und du danach ein frei wählbares Budget pro Bewerbung zahlst. StepStone ist teurer, dafür steht der Preis vorher fest. Entscheidend ist der Preis pro Einstellung, und der hängt davon ab, ob überhaupt passende Bewerbungen kommen.
Lohnt sich StepStone für Handwerker-Stellen?
Für Büro, Technik, Bauleitung und Ausbildung oft, für Gesellen und Monteure selten. Eine Jobbörse erreicht nur aktiv Suchende, im Handwerk sind die meisten guten Fachkräfte aber fest angestellt und suchen nicht. Eigene Handwerker-Pakete von StepStone gibt es seit Ende 2023 nicht mehr.
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