ZFA finden: So besetzt du deine Stühle, obwohl ZFA der Engpassberuf Nr. 1 ist
Ein Stuhl steht still, das Team fährt am Limit, und auf die Stellenanzeige kommt kaum eine brauchbare Bewerbung. Wenn du eine ZFA suchst, kämpfst du gegen den Engpassberuf Nr. 1 in Deutschland, einen quasi leergefegten Markt. Hier steht, warum das so ist und wie du die ZFA erreichst, die gar nicht aktiv suchen.
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Wie groß ist der ZFA-Mangel wirklich?
So groß wie in keinem anderen Ausbildungsberuf. Zahnmedizinische Fachangestellte stehen in der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit auf Platz 1 aller Ausbildungsberufe. In einer KZBV-Umfrage unter rund 1.900 Praxen konnten 54 Prozent in 2 Jahren nicht jede Stelle besetzen, 43 Prozent mussten deshalb ihr Behandlungsangebot reduzieren.
Platz 1
ZFA als Engpassberuf Nr. 1 aller Ausbildungsberufe
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2024
Warum kommen kaum brauchbare Bewerbungen?
Weil der Markt leer ist. Laut KZBV landen auf eine offene Stelle im Schnitt nur 3,5 Bewerbungen, davon rund 2,6 ohne passendes Profil. Übrig bleibt weniger als 1 brauchbare Bewerbung pro Ausschreibung. Verschärft hat das der Corona-Aderlass: Im Februar 2022 dachte jede dritte ZFA mehrmals im Monat ans Aufhören.
102 Tage
durchschnittliche Vakanzzeit einer ZFA-Stelle
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Der stillstehende Stuhl
Ohne Assistenz oder Prophylaxe-Fachkraft läuft ein Behandlungsstuhl gar nicht oder nur gedrosselt. Eine Behandlungsstunde muss rechnerisch rund 400 Euro erwirtschaften, damit die Praxis wirtschaftlich arbeitet. Ein stillstehender Stuhl frisst also nicht nur Umsatz, sondern verschiebt Termine und überlastet das Restteam.
Warum funktionieren Stellenanzeigen für ZFA nicht mehr?
Weil die wenigen guten ZFA fest angestellt und heiß umkämpft sind. Wer nach Corona geblieben ist, wird umworben, der Rest ist in besser bezahlte Branchen abgewandert. Diese Kräfte lesen keine Jobbörse. Eine Anzeige erreicht nur die winzige Gruppe, die gerade aktiv sucht.
Das ist kein ZFA-Problem, sondern ein Kanal-Problem. Warum das für alle Engpassberufe gilt, steht im Ratgeber Keine Bewerbungen auf die Stellenanzeige.
Wie findet man heute eine ZFA?
Indem du die ZFA dort abholst, wo sie ihre Zeit verbringen: auf Instagram, Facebook und TikTok. Statt zu warten, spielst du deine Stelle gezielt den passenden ZFA in deiner Region aus, auch denen, die gerade nicht suchen. Genau das macht Social Recruiting.
- Zielgenaue Ansprache: Deine Stelle erscheint bei ZFA in deiner Region, nach Qualifikation (Stuhlassistenz, Prophylaxe, Verwaltung) eingegrenzt.
- Eigene Stellen-Landingpage: Eine Seite, die zeigt, warum es sich lohnt, in deiner Praxis zu arbeiten (Team, Behandlungsspektrum, Arbeitszeiten, Wertschätzung).
- Profiling auf Fit: Wir filtern auf fachlichen und menschlichen Fit, damit die neue ZFA ins Praxisteam passt und bleibt.
- Schnelle Reaktion: Wer sich meldet, bekommt sofort Rückmeldung, damit der Kandidat nicht bei der nächsten Praxis unterschreibt.
So besetzen Praxen eine ZFA-Stelle typisch in 6 bis 10 Wochen. Wie das System funktioniert, zeigt die Perfect Match Methode®, und dass es trägt, die Case Studies.
Wie findet man Prophylaxe-Fachkräfte (ZMP) und DH?
Über gezielte, direkte Ansprache. ZMP und Dentalhygienikerinnen sind die knappste Gruppe im ohnehin knappen Markt, weil die Weiterbildung Jahre dauert. Genau sie tragen margenstarke Prophylaxe-Umsätze, ihr Fehlen kostet doppelt. Über die breite Anzeige sind sie nicht zu bekommen, über gezielte Ansprache dort, wo sie sind, schon.
Fazit
Eine ZFA zu finden ist heute keine Frage des Wartens, sondern des Kanals. Auf eine Anzeige kommt weniger als 1 brauchbare Bewerbung, weil die guten ZFA nicht aktiv suchen. Wer sie über Social Recruiting gezielt anspricht, besetzt die Stelle in 6 bis 10 Wochen. Willst du wissen, ob deine offene Stelle so besetzbar ist? Vereinbare ein Erstgespräch. Mehr zum Recruiting im Gesundheitswesen und speziell für Zahnarztpraxen.
Häufige Fragen
Wie schnell findet man eine ZFA über Social Recruiting?
Typisch in 6 bis 10 Wochen. Zum Vergleich: Über den klassischen Weg liegt die Vakanzzeit bei rund 102 Tagen. Der Zeitgewinn entsteht durch aktive Ansprache wechselwilliger ZFA statt Warten auf die wenigen Bewerbungen.
Warum bekomme ich kaum brauchbare Bewerbungen auf ZFA-Stellen?
Weil ZFA der Engpassberuf Nr. 1 ist. Laut KZBV kommen auf eine Stelle im Schnitt nur 3,5 Bewerbungen, davon die meisten ohne passendes Profil. Die guten ZFA sind fest angestellt und suchen nicht aktiv.
Findet ihr auch Prophylaxe-Fachkräfte (ZMP) und DH?
Ja. ZMP und Dentalhygienikerinnen sind die knappste Gruppe im Markt, genau deshalb lohnt sich die gezielte Ansprache über Social Recruiting. Im Profiling wird vorher festgelegt, welche Qualifikation die Praxis braucht.
Können auch Quereinsteiger oder Azubis gefunden werden?
Ja, auf Wunsch. Neben ausgebildeten ZFA lassen sich auch motivierte Quereinsteiger oder Azubis gezielt ansprechen. Was in Frage kommt, wird vorher gemeinsam festgelegt.
Ist Social Recruiting das Gleiche wie eine Personalvermittlung?
Nein. Eine Personalvermittlung stellt gegen Provision einen Kandidaten, danach beginnt die Suche von vorn. Social Recruiting baut dir ein eigenes Recruiting-System auf, das dir dauerhaft passende ZFA bringt, die bei dir fest angestellt werden.
Hör auf, Stühle stillstehen zu lassen.
Wir prüfen in 10 Minuten, ob deine ZFA-Stelle in 6 bis 10 Wochen besetzbar ist, mit ehrlicher Einschätzung für deine Region.
Erstgespräch vereinbarenDas Gespräch kostet 0 €. Ein stillstehender Stuhl kostet dich rund 400 € die Stunde.






