Fachkräftemangel Handwerk in Zahlen: Statistik 2026 und Engpassanalyse (mit Quellen)
Diese Seite ist die Statistik-Sammlung zum Fachkräftemangel im Handwerk: die Ergebnisse der aktuellen Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit, offene Stellen, Vakanzzeiten, Engpassberufe, Gehälter und Recruiting-Kosten nach Gewerk, jede Angabe mit Quelle und Stand. Gedacht als Nachschlagewerk für Inhaber, Journalisten und alle, die belastbare Zahlen brauchen. Ursachen, Folgen und was gegen den Mangel hilft, stehen im Hauptartikel Fachkräftemangel im Handwerk: Ursachen und Lösungen.
KI-BildInhalt dieses Artikels
- 1.Engpassanalyse 2025: Was die neue BA-Auswertung fürs Handwerk zeigt
- 2.Fachkräftelücke im Handwerk: die Gesamtzahl
- 3.Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
- 4.Engpassberufe 2026: Welche Handwerksberufe stehen auf der Liste?
- 5.Wie lange bleiben Stellen im Handwerk unbesetzt?
- 6.Fachkräftemangel und Besetzungsdauer nach Gewerk
- 7.Kosten des Fachkräftemangels in Zahlen
- 8.Warum klassische Stellenanzeigen nicht mehr reichen
- 9.Was Recruiting im Handwerk kostet
- 10.Trend: Wohin sich die Zahlen bis 2035 entwickeln
- 11.Quellen
Kurz gesagt: Gibt es eine Engpassanalyse 2026?
Nein, noch nicht. Die aktuelle Ausgabe ist die Fachkräfteengpassanalyse 2025 der Bundesagentur für Arbeit, veröffentlicht im Mai 2026. Sie wertet das Jahr 2025 aus und wird deshalb oft als "Engpassanalyse 2026" gesucht. Ergebnis: 157 Engpassberufe (2024: 163), Bau- und Handwerksberufe bleiben Schwerpunkt. Die nächste Ausgabe ist nach dem bisherigen Rhythmus im Frühjahr 2027 zu erwarten. Den Originalbericht gibt es bei der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, die Handwerksberufe mit Punktwerten stehen weiter unten als Liste.
Engpassanalyse 2025: Was die neue BA-Auswertung fürs Handwerk zeigt
Die Bundesagentur für Arbeit hat im Mai 2026 ihre Fachkräfteengpassanalyse 2025 vorgelegt (die Ausgabe, die oft als "Engpassanalyse 2026" gesucht wird, weil sie 2026 erscheint). Ergebnis: 157 Berufsgattungen gelten als Engpassberufe, sechs weniger als 2024 (163) und 26 weniger als 2023 (183). Weitere 161 Berufsgattungen stehen unter Beobachtung, weil ihre Punktwerte knapp unter der Schwelle liegen. Die Schwerpunkte sind unverändert: Bau- und Handwerksberufe, Pflege und medizinische Berufe, dazu Köche, Berufskraftfahrer und Erzieher. Nicht mehr als Engpass gelten die spanende Metallbearbeitung, der IT-Vertrieb und die Softwareentwicklung.
157
Engpassberufe in Deutschland laut Fachkräfteengpassanalyse 2025
2024: 163, 2023: 183. Der Rückgang ist konjunkturbedingt (weniger gemeldete Stellen), nicht das Ende des Mangels: Bau- und Handwerksberufe bleiben Engpassberufe.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Mai 2026
Für Handwerksbetriebe heißt das: Der Rückgang von 163 auf 157 Berufe entlastet nicht das Handwerk, sondern vor allem Industrie- und IT-Berufe. Die Berufsgattungen, aus denen Handwerksbetriebe einstellen (Elektro, SHK, Bau, Kfz, Metallbau), stehen weiter auf der Liste.
Fachkräftelücke im Handwerk: die Gesamtzahl
Je nach Messmethode fehlen im Handwerk zwischen 107.000 und über 200.000 Fachkräfte. Die methodisch sauberste Zahl liefert das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA / IW Köln): rund 107.700 offene Stellen konnten 2024 rechnerisch nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) nennt mit über 200.000 unbesetzten Stellen eine höhere Zahl, weil viele Betriebe offene Stellen gar nicht erst melden.
200.000+
unbesetzte Stellen im deutschen Handwerk
Die rechnerische Fachkräftelücke von KOFA/IW Köln liegt bei rund 107.000 (Jahresdurchschnitt 2024). Der Unterschied entsteht, weil nicht jede offene Stelle gemeldet wird.
Quelle: ZDH, 2026
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Alle harten Kennzahlen zum Fachkräftemangel und zum Recruiting im Handwerk, kompakt und mit Quelle:
| Kennzahl | Wert | Quelle (Stand) |
|---|---|---|
| Unbesetzte Stellen im Handwerk | über 200.000 | ZDH (2026) |
| Rechnerische Fachkräftelücke Handwerk | rund 107.000 | KOFA / IW Köln (2024) |
| Größte Einzellücke (Bauelektrik) | 18.343 | BA/IW-Daten (2026) |
| Fehlende Fachkräfte im Kfz-Gewerbe | rund 18.000 | ZDKG (2025) |
| Unbesetzte Lehrstellen im Handwerk | 16.213 | ZDH (2025) |
| Ø Vakanzzeit Engpass-Handwerksberufe | rund 250 Tage | BA-Engpassanalyse (2026) |
| Beschäftigte im GaLaBau (Rekord) | 131.746 | BGL (2025) |
Engpassberufe 2026: Welche Handwerksberufe stehen auf der Liste?
Laut der aktuellen Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (Ausgabe 2025, veröffentlicht Mai 2026) sind 19 der hier aufgeführten 28 Handwerks- und handwerksnahen Berufe Engpassberufe. Ganz vorn liegen Bauelektrik und Tiefbau mit 2,7 Punkten, dicht gefolgt von SHK, Klempnerei, Kältetechnik und Kfz-Technik mit je 2,5. Ab 2,0 Punkten gilt ein Beruf als Engpass, zwischen 1,5 und 2,0 steht er unter Beobachtung.
| Beruf (Fachkraft-Niveau) | Punktwert 2025 | Punktwert 2024 | Status 2025 |
|---|---|---|---|
| Bauelektrik (Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik) | 2,7 | 2,7 | Engpass |
| Tiefbau | 2,7 | 2,5 | Engpass |
| Sanitär, Heizung, Klima (SHK) | 2,5 | 2,7 | Engpass |
| Klempnerei | 2,5 | 2,5 | Engpass |
| Kältetechnik | 2,5 | 2,5 | Engpass |
| Kraftfahrzeugtechnik | 2,5 | 2,3 | Engpass |
| Straßen- und Asphaltbau | 2,5 | 2,5 | Engpass |
| Fleischerei | 2,5 | 2,7 | Engpass |
| Mechatronik | 2,3 | 2,5 | Engpass |
| Elektrische Betriebstechnik | 2,3 | 2,2 | Engpass |
| Land- und Baumaschinentechnik | 2,3 | 2,5 | Engpass |
| Glaserei | 2,2 | 2,0 | Engpass |
| Bäckerei und Konditorei | 2,2 | 2,2 | Engpass |
| Metallbau | 2,0 | 2,2 | Engpass |
| Dachdeckerei | 2,0 | 2,0 | Engpass |
| Bodenverlegung | 2,0 | 2,2 | Engpass |
| Gerüstbau | 2,0 | 2,0 | Engpass |
| Garten- und Landschaftsbau | 2,0 | 2,0 | Engpass |
| Köche | 2,0 | 2,0 | Engpass |
| Zimmerei | 1,8 | 2,0 | Beobachtung (2025 herausgefallen) |
| Schweiß- und Verbindungstechnik | 1,8 | 2,0 | Beobachtung (2025 herausgefallen) |
| Fahrzeuglackierung | 1,8 | 1,8 | Beobachtung |
| Maurerhandwerk | 1,7 | 1,7 | Beobachtung |
| Aus- und Trockenbau | 1,7 | 1,5 | Beobachtung |
| Stuckateur | 1,7 | 1,8 | Beobachtung |
| Fliesen-, Platten-, Mosaikverlegung | 1,5 | 1,7 | Beobachtung |
| Maler und Lackierer | 1,5 | 1,5 | Beobachtung |
| Tischler (Holz, Möbel, Innenausbau) | 1,5 | 1,7 | Beobachtung |
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025, Datentabelle Deutschland (Engpass-Gesamtpunktwert je Berufsgattung, Anforderungsniveau Fachkraft; Stand Mai 2026). Die Berufsnamen sind zur Lesbarkeit verkürzt, Tischler laufen bei der BA unter "Holz-, Möbel- und Innenausbau" und "Bautischlerei" (beide 1,5).
Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Zimmerei und Schweißtechnik sind 2025 knapp unter die Schwelle gerutscht, beide von 2,0 auf 1,8. Das ist ein konjunktureller Effekt, weil weniger Stellen gemeldet wurden, keine Entwarnung. Zweitens: Maler, Tischler und Fliesenleger stehen nur unter Beobachtung, die Betriebe erleben die Suche trotzdem als Engpass, weil die BA nur gemeldete Stellen zählt. Gerade im Handwerk melden viele Betriebe ihre offenen Stellen gar nicht.
Auf Spezialisten-Niveau (Meister, Techniker) liegen SHK sowie die Aufsicht in Klempnerei und SHK bei 2,5, die Aufsicht im Ausbau ebenfalls bei 2,5 und die Aufsicht in der Elektrotechnik bei 2,3. Wie du Fachkräfte in den Engpassgewerken trotzdem gewinnst, zeigen die Seiten für Elektriker, Anlagenmechaniker SHK, KFZ-Mechatroniker und Dachdecker.
Wie lange bleiben Stellen im Handwerk unbesetzt?
Die Vakanzzeit, also die Dauer von der Meldung bis zur Besetzung einer Stelle, liegt im Handwerk weit über dem Durchschnitt aller Berufe:
| Bereich | Vakanzzeit bis zur Besetzung |
|---|---|
| Alle Berufe (Durchschnitt) | 155 Tage |
| Fachkräfte (mittleres Niveau) | 173 Tage |
| SHK-Handwerk | über 240 Tage |
| Engpass-Handwerksberufe (Ø) | rund 250 Tage |
| Aus- und Trockenbau (Spitze) | rund 300 Tage |
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2024. Eine SHK-Stelle steht also im Schnitt mehr als 8 Monate offen. Zum Vergleich: Betriebe, die mit der Perfect Match Methode® arbeiten, besetzen eine offene Stelle im Schnitt in 29 Tagen.
Fachkräftemangel und Besetzungsdauer nach Gewerk
Die Marktlage unterscheidet sich je Gewerk deutlich. Die folgende Übersicht zeigt für die von heylead betreuten Gewerke die Marktlage und die typische Besetzungsdauer über Social Recruiting (jede Gewerke-Seite mit den vollständigen Zahlen ist verlinkt):
| Gewerk | Marktlage | Ø Besetzung mit heylead |
|---|---|---|
| Elektriker | rund 57.800 offene Stellen, größter MINT-Engpass | 4 bis 6 Wochen |
| Anlagenmechaniker SHK | über 240 Tage Vakanzzeit, Wärmewende | 5 bis 7 Wochen |
| Dachdecker | längste Vakanzzeiten im Bauhandwerk (~300 Tage) | 5 bis 8 Wochen |
| Maler | hoher Bedarf, Ø-Gehalt rund 3.135 € | 3 bis 5 Wochen |
| Tischler | Engpassberuf, Innenausbau und Möbelbau | 4 bis 6 Wochen |
| Metallbauer | Engpassberuf (2,0), Abwerbung durch Industrie | 4 bis 7 Wochen |
| KFZ-Mechatroniker | Engpassberuf (2,5), rund 18.000 fehlen | 4 bis 7 Wochen |
| Landschaftsgärtner | Wachstumsbranche, 16. Wachstumsjahr in Folge | 4 bis 6 Wochen |
Hinweis zu den Gehältern
Die Medianentgelte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (Vollzeit, brutto/Monat): Metallbau rund 3.606 €, Kraftfahrzeugtechnik rund 3.412 €, Landschaftsgärtner rund 2.700 bis 3.200 €. Die Besetzungsdauer mit heylead ist ein interner Durchschnitt aus Kundenkampagnen, nicht der Marktwert.
Kosten des Fachkräftemangels in Zahlen
Gesamtwirtschaftlich gehen Deutschland nach Berechnungen des IW Köln rund 49 Milliarden Euro Wertschöpfung pro Jahr verloren. Für den einzelnen Betrieb zählt eine andere Rechnung: Eine unbesetzte Fachkraftstelle kostet laut StepStone im Schnitt rund 49.500 Euro pro Jahr durch entgangene Aufträge, in der Bauwirtschaft sogar rund 79.000 Euro.
ca. 500 €/Tag
entgangener Umsatz durch eine unbesetzte Fachkraft-Stelle im Handwerk
Über ein Jahr summiert sich das auf einen fünfstelligen Betrag, meist deutlich mehr, als das Recruiting kostet.
Quelle: heylead-Kalkulation auf Basis branchenüblicher Stundensätze
Warum klassische Stellenanzeigen nicht mehr reichen
Der entscheidende Punkt: Die meisten Betriebe umwerben nur die aktiv Suchenden. Das ist die kleinste Gruppe. Die Mehrheit der Fachkräfte sucht nicht aktiv, ist aber für das richtige Angebot ansprechbar.
Quelle: LinkedIn Talent-Daten
Rund 2 von 3 Beschäftigten sind grundsätzlich offen für einen Wechsel, suchen aber nicht aktiv auf Jobportalen. Genau diese passive Mehrheit erreichst du nur über Social Recruiting, nicht über die Jobbörse.
Was Recruiting im Handwerk kostet
Zur Einordnung die marktüblichen Kosten der gängigen Wege, eine Fachkraft mit rund 45.000 Euro Jahresgehalt zu gewinnen. Alle 7 Wege ausführlich, mit Vor- und Nachteilen, stehen im Ratgeber Mitarbeiter finden.
| Weg | Typische Kosten |
|---|---|
| Social Recruiting (Gesamtkosten pro Einstellung) | 2.000 bis 4.000 € |
| Werbebudget pro Kampagne und Monat | 500 bis 800 € |
| Werbekosten pro Bewerbung | 10 bis 25 € |
| Personalvermittler / Headhunter (Provision) | 11.000 bis 16.000 € (25 bis 35 %) |
| Zeitarbeit (Verrechnungssatz) | Faktor 1,8 bis 2,5 auf den Stundenlohn |
Die vollständige Rechnung steht im Ratgeber Was kostet Social Recruiting?. Kurz: Social Recruiting ist pro Einstellung um ein Vielfaches günstiger als Vermittlung oder Zeitarbeit, weil keine Provision pro Kopf anfällt.
Trend: Wohin sich die Zahlen bis 2035 entwickeln
Die Engpasszahlen sind zwei Jahre in Folge leicht gesunken (183, 163, 157 Engpassberufe), aber konjunkturbedingt, nicht weil das Problem gelöst wäre. Demografisch bleibt der Engpass: Ohne Zuwanderung sinkt das Erwerbspersonenpotenzial bis 2035 um rund 7 Millionen Menschen (IAB). Der Anteil ausländischer Beschäftigter in Engpassberufen hat sich seit 2014 von 7 auf rund 14 Prozent verdoppelt (BA, 2026). Warum der Mangel mit dem nächsten Aufschwung verschärft zurückkommt und was Betriebe jetzt tun können, steht im Hauptartikel Fachkräftemangel im Handwerk: Ursachen und Lösungen.
Die Zahlen richtig lesen
Wer den Engpass jetzt für erledigt hält, wird beim nächsten Aufschwung kalt erwischt. Betriebe, die ihr Recruiting-System jetzt aufbauen, sichern sich die passiven Fachkräfte, bevor der Wettbewerber es tut.
Quellen
- Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025 (Mai 2026): statistik.arbeitsagentur.de
- Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025, Datentabelle Deutschland (Punktwerte je Berufsgattung): statistik.arbeitsagentur.de
- Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2024: arbeitsagentur.de
- Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit: arbeitsagentur.de
- KOFA / IW Köln, Fachkräftemangel im Handwerk, 2025: iwkoeln.de
- Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Fachkräftesicherung: zdh.de
- Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDKG): kfzgewerbe.de
- Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), Branchenstatistik 2024: galabau.de
- IW Köln, Die Kosten des Fachkräftemangels, 2024: iwkoeln.de
- IAB, Erwerbspersonenpotenzial: iab.de
Häufige Fragen
Was sagt die Engpassanalyse 2025 der Bundesagentur für Arbeit?
Die im Mai 2026 veröffentlichte Fachkräfteengpassanalyse 2025 weist 157 Berufsgattungen mit Fachkräfteengpass aus (2024: 163, 2023: 183) und 161 weitere unter Beobachtung. Engpässe bestehen vor allem in Pflege- und Gesundheitsberufen sowie in Bau- und Handwerksberufen; neu dazugekommen sind Vermessungstechnik und Sozialarbeit, weggefallen sind spanende Metallbearbeitung, IT-Vertrieb und Softwareentwicklung.
Wie viele Fachkräfte fehlen im Handwerk?
Je nach Messmethode zwischen rund 107.000 (rechnerische Fachkräftelücke KOFA/IW Köln, Jahresdurchschnitt 2024) und über 200.000 unbesetzten Stellen (ZDH). Der Unterschied entsteht, weil viele Betriebe offene Stellen nicht offiziell melden.
Welche Handwerksberufe sind 2026 Engpassberufe?
Laut Fachkräfteengpassanalyse 2025 der Bundesagentur für Arbeit (Mai 2026) unter anderem Bauelektrik und Tiefbau (je 2,7 Punkte), SHK, Klempnerei, Kältetechnik und Kfz-Technik (je 2,5), Mechatronik (2,3), Glaserei (2,2) sowie Metallbau, Dachdeckerei, Bodenverlegung und Garten- und Landschaftsbau (je 2,0). Zimmerei, Maurer, Maler, Tischler und Fliesenleger stehen unter Beobachtung.
Wie lange bleibt eine Stelle im Handwerk unbesetzt?
Fachkraft-Stellen bleiben im Schnitt 173 Tage offen, in Engpass-Handwerksberufen wie SHK über 240 Tage und im Aus- und Trockenbau bis zu rund 300 Tage (Bundesagentur für Arbeit, 2024). heylead besetzt offene Stellen über die Perfect Match Methode® im Schnitt in 29 Tagen.
Wie viel verdient eine Fachkraft im Handwerk?
Das Medianentgelt liegt je nach Gewerk unterschiedlich: Metallbau rund 3.606 Euro, Kraftfahrzeugtechnik rund 3.412 Euro, Landschaftsgärtner rund 2.700 bis 3.200 Euro brutto im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Vollzeit).
Warum sinkt die Zahl der Engpassberufe, obwohl das Handwerk weiter Personal sucht?
Weil die Engpassanalyse auf gemeldeten Stellen basiert und in der schwachen Konjunktur weniger Stellen gemeldet werden. Die Entlastung betrifft vor allem Industrie- und IT-Berufe (spanende Metallbearbeitung, Softwareentwicklung). Bau- und Handwerksberufe stehen 2025 unverändert auf der Engpassliste.
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